Definition
Hyperhydratation
Unter Hyperhydratation versteht man vermehrte Flüssigkeit im Extrazellulärraum.
Synonyme: Wasserüberschuss, Überwässerung.
Ätiopathogenese
Normalerweise wird überschüssiges Wasser durch die Nieren ausgeschieden. Eine Hyperhydratation entsteht pathophysiologisch aufgrund:
vermehrter Natriumretention
erhöhter Wasserretention
erhöhter Flüssigkeitszufuhr.
Das Verhältnis von Serumosmolalität (Na+) zum Volumen der extra- und intrazellulären Flüssigkeit bestimmt die Art der Hyperhydratation:
Pathophysiologische Definition: Herzinsuffizienz ist die Unfähigkeit des Herzens, die Organe mit genügend Blut und somit auch genügend Sauerstoff zu versorgen. Der Gewebestoffwechsel ist in Ruhe oder bei Belastung nicht mehr sichergestellt.
Klinische Definition: Bei der Herzinsuffizienz bestehen typische Symptome wie Atemnot, Erschöpfbarkeit, Müdigkeit und Flüssigkeitsretention aufgrund einer kardialen Funktionseinschränkung.
Das Schwartz-Bartter-Syndrom ist eine Störung der Osmoregulation, die durch eine pathologisch erhöhte Sekretion von antidiuretischem Hormon (ADH) zustandekommt. In Folge kommt es zu einer Wasserretention und einer Verdünnungshyponatriämie.
Die Leberzirrhose ist das irreversible Endstadium verschiedener chronisch-progredient verlaufender Lebererkrankungen.
Als erhöht (tachykard) gilt die Herzfrequenz eines Erwachsenen in Ruhe bei Werten > 100/min.
Ein Lungenödem ist eine pathologisch erhöhte Flüssigkeitsansammlung im Interstitium der Lunge (interstitielles Lungenödem) und/oder im Alveolarraum (alveoläres Lungenödem) mit der Folge eines eingeschränkten Gasaustausches.