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Wenn der weiße Kittel fällt – Meine Famulatur in der Kinder- und Jugendpsychiatrie

Justus Lamm

Was bleibt, wenn der weiße Kittel fällt? In der Kinder- und Jugendpsychiatrie arbeiten Mediziner*innen in Zivil, um Nähe zu ermöglichen: Statt Titeln zählen hier Gespräche auf Augenhöhe. In diesem Artikel berichtet unser Lokalredakteur Justus von seinem Stationsalltag.

Kind in der Kinder- und Jugendpsychiatrie Symbolbild
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Meine Famulatur

Während meiner Famulatur war ich vieles: Ich war Student und Spielkamerad, Beobachter und Bäcker, Famulant und Fußballer.
Vor allem aber war ich Lernender: Ich lernte viel über Psychiatrie – und noch viel mehr über Menschen. Hier habe ich meine inspirierenden Erfahrungen als stark anonymisierte und variierte „Composite Cases“ gesammelt:

Rechtlicher Hinweis
Nachfolgend werden (ausschließlich zur Darstellung studentischer Erfahrungswerte, explizit nicht zu medizinischer Beratung) „Composite Cases“ beschrieben: unter strengster Wahrung des Datenschutzes wurden Einzelfallmerkmale anonymisiert, variiert und mit klinischen Mustern / Fachliteratur zu fiktiven Fallvignetten kombiniert.
Reale Personen werden nicht dargestellt – Ähnlichkeiten sind rein zufällig!

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Ein kleiner Zettel Hoffnung – Depression im Jugendalter

Erster Eindruck

Obwohl es draußen warm ist, trägt Maria ein langärmliges Shirt. Bei der körperlichen Untersuchung entdecke ich darunter feine Schnittwunden an ihrem Unterarm. „Manchmal tut es mir in meinem Kopf so weh …“, ergreift das Mädchen das Wort. Ich nicke nur, um ihr Raum zu geben. Sie fährt fort: „… und wenn ich mich schneide dann … dann lenkt mich der Schmerz von den Gedanken ab, macht es irgendwie kurz besser.“ Da ihr die Tränen kommen, reiche ich Maria ein Taschentuch.
Später fassen mir ihre Eltern die vergangenen Monate zusammen: Das Mädchen habe sich zunehmend zurückgezogen und schlafe schlechter. „Ich erkenne Maria kaum wieder“, erklärt der Vater, „selbst für Freunde und Hobbys fehlt ihr die Motivation.“ Seine Frau ergänzt: „Maria ist sonst so fröhlich. Es fühlt sich an, als sei ihr Antrieb einfach weg … vielleicht auch ihre Kraft!“

Befunde

Psychopathologisch erkennen wir bei Maria die Kernsymptome einer depressiven Episode: eine Kombination aus gedrückter Stimmung, Interessensverlust und Antriebshemmung. Neben ihren Ein- und Durchschlafstörungen bedrückt das Mädchen ein Gedankenkarussell aus Schuldgefühlen („Ich bin eine Last für alle.“).
Außerdem zeigt sie nicht suizidales selbstverletzendes Verhalten.
Besonders wichtig ist hierbei eine differenzierte Risikoeinschätzung: Beschreibt unsere Patientin eine passive Todessehnsucht oder aktive Suizidabsichten?

Therapieverlauf

Initial hat bei Maria die Suizidprävention oberste Priorität: engmaschige Beobachtung, Krisenintervention unddas Etabliereneines Sicherheitsplans.
Essenziell ist auch eine psychoedukative Aufklärung für unsere Patientin und ihre Eltern: Das nimmt Schuldgefühle – und schafft Verständnis.
Langfristig ist eine kognitive Verhaltenstherapie zentral.
Pharmakologisch kann als Antidepressivum auch ein SSRI (bspw. „Fluoxetin“ =erstes zugelassenes Präparatim Kindes- und Jugendalter) erwogen werden.
Doch Vorsicht: Die initiale Antriebssteigerung kann das Suizidrisiko in der Einstellungsphase erhöhen – zu Beginn sind engmaschige Kontrollen dementsprechend Pflicht!

Was hat mich besonders berührt?

Ein paar Tage später treffe ich Maria auf dem Stationsflur. Sie möchte mir etwas zeigen: Aus ihrer Hosentasche kramt das Mädchen ein kleines Stück Papier hervor. Die vielen Falten im Zettel zeugen davon, dass sie ihn schon oft geöffnet hat.
Als ich ihn näher betrachte, erkenne ich, warum: Es ist eine Liste mit dem Titel „Wofür lohnt es sich vielleicht doch?“ – der erste Punkt: „Meine beste Freundin“.

Take-Home-Message

Depressionen im Jugendalter sind keine Frage von „Stell dich nicht so an!“ – sondern ernsthafte Erkrankungen, die professionelle Aufmerksamkeit benötigen. Ein akutes Warnsignal sind Suizidgedanken. Dieseerforderneine sorgfältige Exploration und rasches Handeln.
Hierbei sind besonders in der Kinder- und Jugendpsychiatrie niedrigschwellige Hilfsangebote essenziell – und empathischer Kontakt auf Augenhöhe.

Der Spiegel im Kopf – Essstörungen (auch) bei Jungen

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Erster Eindruck

Leon ist gerade mit dem Mittagessen fertig, als ich ihn zur Untersuchung hole. Sofort fällt mir sein sportliches Auftreten auf – zumindest auf den ersten Blick: Denn die weite Trainingsjacke verdeckt einen schmalen Körper. Seine Kapuze zieht sich der Junge tief ins Gesicht. Es scheint mir, als würde er sich vor mir verstecken.
Von seinen Fischstäbchen hat Leon nur eines gegessen. Die Nudeln liegen unangetastet auf seinem Tablett. „Ich komme später wieder“, schlage ich vor. Doch Leon unterbricht mich: „Ich bin eh schon fertig.“
Im Behandlungszimmer angekommen erklärt mir der Junge, warum er sich diese Mahlzeit bestellt hat: „Ich hasse Fischstäbchen! Wenn ich mir die bestelle, esse ich nicht so viel.“
Seine Aussage beschreibt die kognitive Struktur, mit der Leon sein Essverhalten kontrolliert: Die üblichen drei Mahlzeiten pro Tag hat er längst auf zwei reduziert. Fette und Kohlenhydrate vermeidet er streng. Dabei kreisen die Gedanken des Jungen unablässig um die Themen „Ernährung“, „Gewicht“ und„Training“.
In der Untersuchung bemerke ich bereits körperliche Folgen: Bradykardie, Hypotonie und trockene Haut. Während ich ihn untersuche, erklärt mir Leon, dass ihn die Erwachsenen gar nicht verstehen. Er wolle nicht unbedingt „dünner“ sein, sondern „definierter“ oder „leichter“ – und er wünscht sich: „Eigentlich möchte ich doch nur fitter werden!“
Diese Perspektive ist für viele Jungen typisch – und wird oft übersehen.

Befunde

Psychopathologisch sprechen wir hier von einer Körperschemastörung. Bei Leon ist sie stark mit sportlichen Leistungsansprüchen aber auch idealisierter Muskeldefinition verknüpft. Die Diagnose, nach weiterer Untersuchung und ausführlicher Anamnese, lautet Anorexia nervosa.

Therapieverlauf

Entscheidend ist zunächst die somatische Stabilisierung mit regelmäßigen Gewichtskontrollen, Elektrolyt-Monitoring und EKG.
Psychotherapeutisch wird meist kognitive Verhaltenstherapie mit familientherapeutischen Elementen durchgeführt. Im Gespräch beschreiben Patient*innen das Hungern oft als Selbstkontrolle oder als Ausdruck innerer Konflikte (bspw. Autonomie vs. Kontrolle, Selbstwertsuche vs. Anpassungsdruck).
Nach aktueller Studienlage dienen Psychopharmaka nicht der Kausaltherapie. Ihr Einsatz erfolgt eher zurückhaltend: Beispielsweise werden Antidepressiva bei komorbiden Depressionen oder Zwangssymptomen in Erwägung gezogen.

Was hat mich besonders berührt?

Nach einigen Wochen wagen wir einen großen Schritt: In der Klinik-Küche backen Leon und ich Pizza für die Station. Für mich bedeutet das schlicht ein leckeres Mittagessen, doch für Leon ist es eine herausfordernde Exposition: Misstrauisch dreht er das fertige Pizzastück in seinen Händen hin und her.
Dann wagt er einen zögerlichen Bissen. Leon lächelt, fast ungläubig: „Lecker!“
Ein kleines Stück Pizza – und doch ein großer Moment!

Take-Home-Message

Essstörungen sind keine „Mädchenkrankheit“! Auch Jungen können betroffen sein, oftmals (aber nicht immer) mit Fokus auf Sport, Körperdefinition und Leistungsdruck.
Wir müssen daher internalisierte Stereotype aktiv hinterfragen – und unseren Patient*innen unvoreingenommen begegnen!

„Hörst Du das auch?“ – Eine Jugendliche mit psychotischer Episode

Erster Eindruck

Laura, 15, folgt mir nur zögerlich ins Behandlungszimmer. „Muss ich denn hierbleiben?“, fragt sie mich mit einem gequälten Lächeln auf den Lippen. Ich spüre ihre Verunsicherung. „Ich halte Dich hier nicht fest!“, beschwichtige sie, „wir können gerne die Türe offenlassen, damit Du gehen kannst, wann immer Du magst.“
Diese kurze Klarstellung beruhigt Laura ein wenig. Dennoch wirkt sie weiterhin sehr angespannt: Nur zögerlich lässt sich das Mädchen auf dem Stuhl mir gegenüber nieder, nur um dann unruhig darauf herum zu rutschen. Ihre Augen weichen meinem Blick aus, während sie das Zimmer ausgiebig mustert – fast so, als würde sie etwas suchen. „Werden wir hier eigentlich abgehört?“, möchte sie wissen.
Ich erkläre Laura, dass meine Mitschrift die einzige Dokumentation des Gespräches ist. Ihre Reaktion wirkt unsicher, vielleicht hilfesuchend: „Wissen Sie, Herr Lamm, manchmal verstehe ich einfach nicht, was um mich herum passiert… was echt ist.“
Diese Aussage deckt sich mit der Einschätzung ihrer Mutter, die von einer veränderten Realitätswahrnehmung erzählt. Sie berichtet, dass ihre Tochter in den letzten Wochen immer wieder Stimmen gehört habe. Diese würden sie kommentieren, manchmal auch über sie lachen.

Befunde

Psychopathologisch handelt es sich um eine erstmalige psychotische Episode mit akustischen Halluzinationen, Ich-Störungen und gestörtem Realitätsbezug. Differenzialdiagnostisch sind bei Kindern vor allem Entwicklungsphänomene (beispielsweise berichten 30-60% der 5-6 Jährigen von imaginären Freunden) aber auch Entwicklungsstörungen abzugrenzen.
Bei Jugendlichen sind unter anderem auch Wahrnehmungsveränderungen durch Persönlichkeitsstörungen (insb. Borderline-Syndrom) sowie PTBS oder drogeninduzierte und affektive Psychosen zu überprüfen.

Therapieverlauf

Vergleichbar mit der Schizophrenie-Therapie ist auch hier eine Pharmakotherapie mit Antipsychotika (wie Risperidon oder Aripiprazol) vorrangig – aufgrund des jungen Alters meistens als „off-label“ Verordnung und unter engmaschiger Kontrolle. Bei Laura ist Geduld gefragt: Vorsichtig tasten sich die Ärztinnen und Ärzte mit langsamen Dosiserhöhungen in den optimalen Wirkbereich vor. Erst nach mehreren Wochen spüren wir, wie es dem Mädchen langsam besser geht – und dass sich unsere Mühen gelohnt haben!
Neben begleitender Psychotherapie (und dem konsequenten, niederschwelligen Aufbauen von Nähe und Vertrauen) ist auch Psychoedukation essenziell – für Patient*innen und Angehörige gleichermaßen!

Was hat mich besonders berührt?

Am Ende des Gesprächs frage ich Laura, ob sie Musik hört. Wir unterhalten uns über das neue Album von „Apache“. Dann entdecken wir unsere gemeinsame Vorliebe für „Imagine Dragons“. Ein paar Wochen später begleite ich sie zur Musiktherapie: Denn Laura hat eines der Lieder einstudiert. Gebannt lausche ich den Akkorden, die sie auf dem Klavier spielt.
Als ich sie frage, ob die Musik ihr denn helfe, nickt Laura: „Da sind die Stimmen irgendwie ein bisschen leiser“. Dieser Satz bleibt mir noch lange im Kopf. Denn er transportiert nicht nur Leid, sondern auch einen kreativen Coping-Mechanismus.

Take-Home-Message

Frühzeitige Behandlung psychotischer Episoden ist entscheidend! Für uns Studierende gilt dabei stets: empathisch zuhören, Ängste ernst nehmen –
und geduldig Vertrauen schaffen!

„Diese blöde Angst!“ – Ein junger Mann mit sozialer Phobie

Erster Eindruck

Als ich Markus das erste Mal treffe, wirkt er sehr schüchtern: Der große, athletische 18-Jährige sitzt zusammengesunken auf dem Stuhl. Seine Hände presst er mit den Oberschenkeln auf die Sitzfläche. Ich halte kurz inne: Ein Gespräch im Stehen erscheint mir unpassend – doch der Stuhl gegenüber zu konfrontativ. Also schnappe ich mir einen Hocker und setze mich einfach direkt neben den Jungen.
Schon nach wenigen Minuten wird deutlich: Ob Fußballtraining oder Ausflüge mit Freunden – alles, was Markus früher Freude bereitete, löst heute Panik aus. Beim Gedanken an ein Referat zittert seine Stimme. Er wird rot. Sein Puls rast.
Ich reiche dem Jungen ein Glas Wasser, das er mit seinen schweißnassen Händen zitternd zum Mund führt. Schweiß, Tremor, Tachykardie, Erröten – Markus kennt diese vegetativen Symptome nur zu gut: Denn die Angst, „peinlich aufzufallen“, versetzt seinen Körper in Alarmbereitschaft.
Plötzlich platzt es aus Markus heraus: „Ich bin nicht dumm!“, ruft der Junge, „in meinem Kopf weiß ich, dass diese blöde Angst irrational ist. Und trotzdem blockiert sie mich – selbst beim Fußball!“ In seinen Worten spüre ich Frust, Wut aber auch Hilflosigkeit. Markus zeigt zudem ein Vermeidungsverhalten, das seine soziale Beeinträchtigung (und somit auch seine Angst) weiter verstärkt.

Befunde

Diese „soziale Abwärtsspirale“ aber auch die situative Bindung und rationale Selbstreflexion der Angst sind diagnostisch wegweisend für eine soziale Phobie.

Therapieverlauf

Kernintervention ist kognitive Verhaltenstherapie mit Exposition: Kleine vertrauensbildende Maßnahmen und behutsame Exposition (bspw. ein Mini-Vortrag oder kurzes Fußballtraining mit wenigen Mitpatient*innen) erlauben für Markus eine sichere Konfrontation mit angstbesetzten Situationen – in der Verhaltenstherapie sprechen wir hier von „Exposition mit Reaktionsmanagement“.
Begleitende Psychoedukation und Elternarbeit helfen, Sicherheit zu vermitteln, ohne Überbehütung zu verstärken.
Auch pharmakologische Optionen können hilfreich sein: Bei depressiver Symptomatik sind SSRI Mittel der Wahl und auch SSNRI möglich. Bei spezifischer Rede-/Prüfungsangst können im Akutfall situativ auch β-Blocker Anwendung finden. Auf Benzodiazepine sollte aufgrund des Abhängigkeitspotenzials hingegen verzichtet werden, MAO-A-Inhibitoren bleiben (stets unter strenger ärztlicher Kontrolle) Ausnahmefällen vorbehalten.

Was hat mich besonders berührt?

„Herr Lamm, wir warten schon auf Sie!“, begrüßt mich Markus freudig, als ich den Klinikgarten betrete. Zwischen Arztbriefen, Überstunden und Notfällen hatte ich unsere Verabredung zum Fußballspielen ganz vergessen!
Kurz darauf stehe ich im Tor, als Markus eingewechselt wird. Kaum auf dem Rasen, vergisst der sonst so unsichere Junge plötzlich die Blicke um sich herum: Er atmet tief ein, nimmt Anlauf und schießt! Ich springe dem Ball entgegen und streife das dreckige Leder mit meinen Fingerspitzen. Doch zu spät: Der Ball landet im Netz.
„Tor!“, rufe ich, während ich um Luft ringe. Markus jubelt – und wir jubeln mit ihm!

Take-Home-Message

Eine soziale Phobie ist mehr als „Schüchternheit“: Sie kann den Alltag massiv beeinträchtigen. Entscheidend sind frühe Diagnostik, behutsame Exposition mit Einbindung der Eltern – und das Anerkennen kleiner Erfolge.

Mein Fazit

Am Ende meiner Famulatur weiß ich: Wenn der weiße Kittel fällt, bleibt das Wesentliche – Nähe, Ehrlichkeit und Vertrauen. Dies macht den Alltag in der Kinder- und Jugendpsychiatrie so wertvoll und einzigartig. In der Arbeit dort, mit den allerkleinsten Patient*innen, ist jeder noch so winzige Fortschritt – ein zerknitterter Zettel, eine leckere Pizza, ein schönes Klavierstück, ein erfolgreicher Torschuss – ein großer Sieg!

Häufige Fragen und Antworten

In der Kinder- und Jugendpsychiatrie wird bewusst auf den weißen Kittel verzichtet, um eine vertrauensvolle und weniger distanzierte Atmosphäre zu schaffen. Gespräche auf Augenhöhe sollen den Kontakt erleichtern und Hemmschwellen bei jungen Patientinnen und Patienten abbauen.

Famulanten sind nicht nur Beobachter, sondern auch aktiv eingebunden: Sie begleiten Anamnesegespräche, nehmen an Visiten teil, helfen bei Freizeitaktivitäten und lernen die Grundlagen psychiatrischer Diagnostik. Ziel ist es, praktische Einblicke in den Alltag und die Therapieformen der KJP zu erhalten.

Die beschriebenen Fälle sind sogenannte „Composite Cases“. Das bedeutet, dass reale Merkmale anonymisiert, variiert und mit klinischen Mustern kombiniert wurden. So wird sichergestellt, dass keine echten Personen identifizierbar sind.

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