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Famulatur

Warum du eine Famulatur in der Notaufnahme machen solltest

Laura Trif

Laura weiß: Ihre Famulatur in der Notaufnahme war die beste Entscheidung! Warum auch du es wagen solltest, erfährst du hier.

Notfallsituation in einer Klinik
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Der richtige Zeitpunkt und Bewerbung

Ich kann dir empfehlen, die Famulatur erst dann zu absolvieren, wenn du etwas weiter im Studium bist. Denn dann hast du bereits einiges an Erfahrung und Skills gesammelt und darfst in der Notaufnahme deutlich selbstständiger arbeiten. Außerdem solltest du dich frühzeitig bewerben, denn Notaufnahmen sind beliebt! Also plane deine Bewerbung mindestens 6 Monate im Voraus, besser mehr.

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Die Wahl der Klinik

Auch hier kann ich nur den Tipp geben, an ein eher kleineres Haus zu gehen. Dort gibt es vielleicht nicht so häufig Schockräume oder es sind nicht alle Fachabteilungen vertreten, jedoch wirst du dort alle wichtigen Basics einer Notaufnahme kennenlernen. Außerdem bist du dann mehr Teil eines Teams und wirst aktiver mit eingebunden.

Tätigkeiten während dieser Famulatur

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Eine Famulatur eignet sich für viele verschiedene Dinge. Du kannst Anamnese und körperliche Untersuchung üben, deine Blutentnahme und PVK-Skills verbessern oder dich am Sonographieren oder Nähen versuchen. Auch deine Fähigkeiten in der EKG-Interpretation können hier sehr gut geschult werden, da bei den meisten Patienten routinemäßig ein EKG geschrieben wird, welches natürlich auch schriftlich befundet werden muss. Doch mehr noch: Du kannst eigene Patientinnen und Patienten betreuen. Und von Anfang bis Ende sehen, wie man von einer Verdachtsdiagnose durch verschiedene Diagnostiken auf eine richtige Diagnose und Therapie kommt.

Das alles natürlich mit Ansprechpartner*innen. Du hast immer Assistenz- und Oberärztinnen und -ärzte an deiner Seite, mit denen du die Fälle besprechen wirst und gemeinsam einen weiteren Fahrplan für die Patientin oder den Patienten erstellen wirst. Außerdem sehr lehrreich: Du kannst die Dokumentation erlernen. Denn auch in der Notaufnahme muss dokumentiert werden, also kann du eigene Anamnesen und körperliche Untersuchungsbefunde sowie Epikrisen schreiben. Das ist nämlich am Anfang gar nicht mal so leicht, gehört aber zum Arztberuf dazu. Und damit nimmst du den Ärztinnen und Ärzten eine Menge Arbeit ab.

Noteinsätze mitfahren

Häufig bekommst du in der Notaufnahme die Möglichkeit, eine Schicht mit einer Notärztin oder einem Notarzt mitzufahren. Einfach mal nachfragen! Auch ich bin recht spontan einen Tag mitgefahren und es war sehr eindrücklich.

Mein Fazit

Die Famulatur in der Notaufnahme war mit die beste Entscheidung. Ich habe super viel gelernt, vor allem, was Innere Medizin angeht und auch die Erfahrungen machen können, dass ich nach nun 4 Jahren Medizinstudium doch bereits einiges weiß und mich an so manche Patientenfälle heran traue. Meinem kleinen Imposter-Syndrom hat diese Zeit also sehr gut getan! Und jetzt freue ich mich auf mein letztes Jahr Uni, bevor es dann ins lang ersehnte PJ geht.

Häufige Fragen und Antworten

Am besten später im Studium, wenn du bereits praktische Skills hast. So kannst du selbstständiger arbeiten und mehr Verantwortung übernehmen.

Du übst Anamnese, körperliche Untersuchung, Blutentnahmen, PVK, Sonographie, Nähen und EKG-Interpretation. Außerdem kannst du eigene Patient*innen betreuen und die Dokumentation erlernen.

Bewirb dich frühzeitig – mindestens 6 Monate im Voraus. Kleinere Kliniken sind oft ideal, da du dort mehr eingebunden wirst und die Basics intensiv lernst.

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